Nachwuchssorgen im Handwerk


/>Die gute Nachricht zuerst: Wir bilden aus! Die schlechte Nachricht: Das ist nicht immer selbstverständlich.

Also die gute Nachricht ist, dass wir einen Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bereits im 3. Ausbildungsjahr ausbilden. Wir sind in der glücklichen Lage, den Ausbildungsplatz besetzt zu haben und einen fleißigen, kompetenten und interessierten Auszubildenden gefunden zu haben. Aber auch wir hatten Jahre ohne Azubi oder auch solche, die auf halber Strecke aufgegeben haben- aus verschiedenen Gründen. Nachgebessert wurde in den letzten Jahren bei der Ausbildungsvergütung, das war auch dringend nötig. Leider sind Handwerksberufe aktuell eher unbeliebt, wenn Schulabgänger den Weg für ihr berufliches Leben wählen. Dabei schenkt einem eine Handwerkerausbildung auch persönlich sehr viel. Die gelernten Fähigkeiten und Fertigkeiten gehören ganz jedem selbst. Man entscheidet selbst, wo wann und wie man seine erlente Tätigkeit ausübt. Ob in einem kleinem oder großen Betrieb oder in der Selbstständigkeit nach absolvierter Meisterschule – unabhängig von Betriebsformen, Internet und sogar Ländergrenzen. Mit seinem Know-How und seinem Werkzeug kann der Handwerker überall und jederzeit solide Arbeit abliefern und knifflige Lösungen finden.

Ich hoffe auf ein Umdenken. Ohne Handwerker, die analog Reparieren, Bauen, Gestalten oder auch Frisieren werden wir in unserer immer mehr digitalisierten Welt nicht auskommen. Ich möchte mir nicht in 15 Jahren Anleitungen zum Reparieren des Abflusses oder den aktuellen Haarschnitt aus dem Internet herunterladen müssen- vermutlich komme ich dann auch nicht mehr  so gut in den Spülenschrank oder an meinen Hinterkopf ….

Herzlichst Ihre Kathrin Nebrich.

PS: Mehr Informationen finden Sie hier: https://handwerk.de/whatsapp

 

 

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